| Scheidentrockenheit ist eine häufige Begleiterscheinung der Menopause |
| Veränderungen der Schleimhäute u.a. durch Östrogenmangel |
Ohne Scham besprechen: es gibt Lösungen! |
| Unsere Expert:innen beraten Sie einfühlsam und kompetent! |
Die Menopause kann mit den unterschiedlichsten Symptomen einhergehen. Neben den bekannten Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen können auch Veränderungen der Haut und Schleimhäute auftreten.

Während der Wechseljahre wird die Haut der Frau häufig trockener und empfindlicher. Sie verliert an Festigkeit und Elastizität – bei vielen Frauen kann es auch zu unangenehmen Juckreiz kommen. Auch Hautunreinheiten können sich während der Wechseljahre entwickeln. Wenig verwunderlich kann sich nicht nur der Zustand der Haut, sondern auch der der Schleimhäute im Zuge der Menopause verändern.
Die weiblichen Geschlechtsorgane werden von den Östrogenen kontrolliert. Durch ihre nachlassende Produktion in der Menopause wird die Haut der Scheide allmählich dünner und empfindlicher. Daher kann es passieren, dass Frauen während und vor allem nach den Wechseljahren Reizungen bis hin zu Schmerzen beim Sex entwickeln. Die zunehmende Trockenheit der Schleimhäute kann sich im Intimbereich durch Juckreiz und Brennen äußern.
Eine professionelle Beratung von Expert:innen ist bei Beschwerden während der Menopause ratsam, um diese nachhaltig in den Griff zu bekommen.
Östrogenpräparate können an Ort und Stelle, also lokal, aufgetragen werden – zum Beispiel als Cremes oder Zäpfchen. So wird die Durchblutung gefördert und die Scheidenhaut wiederaufgebaut. Lokale Östrogenpräparate sollten regelmäßig angewendet werden, damit ihre Wirkung dauerhaft anhält. Hierbei muss man beachten, dass es einige Wochen dauert, bis sich die Scheidenhaut erholt und wiederaufgebaut hat. Bei der Erstanwendung braucht es also Geduld.
Alternativ kann auch ein Befeuchtungsgel verwendet werden. Solche Gels sind hormonfrei und können ohne Rezept in der Apotheke gekauft werden. Durch die Anwendung von Befeuchtungsgels werden zwar die Symptome (z. B. Scheidentrockenheit oder Schmerzen beim Sex) gelindert, sie führen jedoch im Gegensatz zu den hormonhaltigen Präparaten nicht zu einem Aufbau der Scheidenhaut – sie bekämpen also nur temporär das akute Symptom.
Eine weitere Möglichkeit, um Scheidentrockenheit langfristig zu verbessern ist die Lasertherapie. Durch die thermische Erwärmung des Lasers wird die Kollagen-Neubildung der Haut angeregt und diese dadurch gestrafft. Kollagen ist der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen.
Die „Festigkeit“ unseres Körpers verdanken wir also diesem faserbildenden Protein. Die „FemiLift“ Laser-Behandlung führt außerdem zur Bildung neuer Blutgefäße, was die Scheidenfeuchtigkeit langfristig verbessert und folglich auch Infektionen vorbeugt. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Woman & Health steht Frauen während der Wechseljahre mit einem professionellen Team zur Seite – Ziel ist es, dass sich die Patientinnen in jeder Phase ihres Lebens rundum wohl und gesund fühlen. Unsere Hormonexpert:innen stellen ein individuelles, fächerübergreifendes Therapiekonzept aus folgenden Bereichen zusammen:
Sie wollen sich beraten lassen? Wir sind telefonisch unter +43 1 5333 654 550, sowie jederzeit über die Online Terminvereinbarung erreichbar.
Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit PRIVATpatient.at entstanden - Die Nummer 1 bei privaten Krankenversicherungen.
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